Dieser Post enthält Werbung und Werbelinks

Hefe, hier die wichtigsten Tipps !

Ihr Lieben, heute möchte ich Euch mal ein paar Tipps geben zum Thema Hefe! Kann man sie einfrieren? Was gibt es für Alternativen etc. 
Seit Jahren friere ich meine Hefe schon ein, da ich immer das Talent hatte, meine frische Hefe in der Kühlschranktür zu vergessen.

Trockene Hefe

Der Vorteil von Trockenhefe ist definitiv die Haltbarkeit von min. 1 Jahr! Ein typisches 7 g Päckchen Trockenhefe, wie es im Einzelhandel angeboten wird, besitzt etwa dieselbe Gärkraft wie ein halber 42 g Würfel Frischhefe. Auch die Lagerung ist natürlich ziemlich einfach, denn so ein kleines Tütchen versteckt man gerne mal in einer kleinen Ecke im Schrank.

Meine Erfahrung mit Trockenhefe: Im Notfall kann ich diese benutzen, aber ich mag definitiv lieber meine Brote, Pizzateige, Hefezöpfe etc. mit frischer Hefe zubereiten.

Frische Hefe

Die Haltbarkeit frischer Hefe ist leider sehr begrenzt. Frische Hefe sollte auch immer gut gekühlt sein, dass finde ich in den Sommermonaten nicht gerade leicht, da unser Supermarkt etwas weiter entfernt ist. Die geschlossenen Päckchen sind im Kühlschrank ca.  zwei Wochen haltbar, allerdings nur, wenn die Kühlkette nicht unterbrochen wurde. Angebrochene Würfel sollten innerhalb weniger Tage aufgebraucht und nicht offen gelagert werden.
Wenn Ihr also etwas Hefe übrig habt, diese bitte immer wieder in das “Hefepapier” einschlagen und sofort kühlen.

Eingefrorene Hefe

Ich arbeite schon seit Jahren mit eingefrorener Hefe und jeder fragt mich, ob das auch wirklich funktioniert. Ja !!! Es funktioniert.

Durch das Einfrieren vermehren sich die Hefepilze nicht mehr. Wenn Ihr die Hefe dann wieder auftaut, wird die Triebkraft enzymatisch über den Abbau von Zucker in Kohlendioxid erreicht. Ich bin kein Chemiker oder Hefeprofi, mir reicht das ich weiß es funktioniert.

Die Vorteile liegen für mich auf der Hand.

Ich habe immer Hefe im Haus!

Ich brauche nicht ständig aus dem Haus um Hefenachschub zu holen und kann ganz spontan Backen.

Hefe Portionieren:

Die Hefe sofort nach dem Einkauf einfrieren, so hat sie noch die ganze Triebkraft wenn Ihr diese benötigt.

Ich kaufe mir immer 20 Würfel Hefe und portioniere mir diese in 10 g Portionen.

Ihr solltet beachten, dass Ihr die Hefe vom Papier befreit. Wenn die Hefe erst mal eingefroren ist, kann man das Papier schwer entfernen.

Die einfachste Methode ist der Eiswürfelbehälter. Hier könnt Ihr die Portionsgröße selbst entscheiden und die Hefe kann nicht aneinander frieren, wie es gerne in Gläsern passiert.

Natürlich ist es auch möglich die Hefeportionen auf einem kl. Backblech vorzufrieren und dann in Gläser oder Plastikbehälter umzufüllen.

Lesertipp:  Die Hefe in einen Gefrierbeutel stecken dünn ausrolle und einfriere. Dann kann man sich die Hefe grammweise abbrechen.

Hier empfehle ich Euch die Hefe z.b. gekrümelt einzufrieren, wenn Ihr die Backblechmethode vorzieht.

Eingefrorene Hefe nutzen

Da bei mir die meiste Nutzung durch den Thermomix stattfindet, gebe ich die Hefe beim Brotbacken z.b. immer 2 Min / 37 Grad / Stufe 2 in den Mixtopf und löse die Hefe mit der entsprechenden Wasser-oder Milchmenge des Brotrezeptes auf.

Solltet Ihr die Hefe schon vorher aus dem Frost holen bitte nicht wundern, sie fällt erst mal zusammen und sieht schmierig aus.  Ihr könnt diese Hefe ohne Probleme verwenden.

Haltbarkeit gefrorener Hefe

Ihr könnt die Hefe über 12 Monate benutzen – ohne das sie an Triebkraft verliert – wichtig ist nur, dass die Hefe wirklich frisch eingefroren wurde.

Sauerteig ansetzen mit gefrorener Hefe?

Das funktioniert leider nicht. Bitte Sauerteige immer mit frischer Hefe ansetzen.

Print Friendly, PDF & Email

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind Affiliate Links. Wenn du auf so einen Link klickst und über diesen Link einkaufst,
bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Schreibe einen Kommentar